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Urgeschichte, Bergwerksstollen und Volksfrömmigkeit
Liebfrauenkirche in Lajen
Die malerische gotische Kirche wird bereits 1147 erstmals erwähnt. Der Sage nach erhebt sich die Kirche auf den Fundamenten einer heidnischen Opferstätte. Die zierliche Kirche besitzt hervorragende architektonische Elemnete, die den Einfluss der Brixner Bauhütte verraten. Hervorzuheben sind besonders die Granitquaderverkleidung, die Spitzbogenportale, das reich verzweigte Netzgewölbe, sowie das Radfenster mit den gotischen Dreipässen an der Südmauer. Bemerkenswert sind auch die schönen sandsteingearbeiteten Fenstereinfassungen mit gotischen Maßwerk. Die Glasmalereien in den farbigen Glasfenstern links und rechts vom Hochaltar stellen Maria Verkündigung und die Begegnung des Auferstandenen mit Maria Magdalena dar. Der Hochaltar ist eine interessante Mischung aus Gotik und Renaissance, die Seitenaltäre sind neugotischen Stiles. Der Turm der Liebfrauenkirche ist auf der Nordseite mit Fresken geschmückt, welche die Gottesmutter, umgeben von den Hl. Florian und Johannes Nepomuk, erkennen lassen. Täglich für Besichtigungen geöffnet.
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